13 August 2008

Wir können auch grüner

Die neue Bürgerinitiative Wir können auch grüner hat eine mail geschrieben:

"WIR KÖNNEN AUCH GRÜNER" ist eine neu gegründete Bürgerinitative in Prenzlauer Berg. Wir haben uns anlässlich der Zupflasterung des großen Platzes, Stargarder Str. 26/27 - Ecke Dunckerstr., zusammengefunden und setzen uns für seine Umgestaltung ein. Bisher gab es zwei Ideentage und eine Mitmach - Pflanzaktion. Und es hat Beschwerdebriefe, Mails und Telefonate mit den Verantwortlichen gegeben. Wichtig ist es, sich jetzt zu sammeln und ganz konkret die Wünsche zum Platz zu formulieren. Wer soll sich dort begegnen? Wie soll der Platz gestaltet werden? Es kamen schon zahlreiche Vorschläge: Rasen zum Toben, ein schöner Mitmachgarten, Baumhäuser, Tische und Bänke zum Kommunizieren und Karten spielen, ein Blumenrondell, begrünte Wände, Wasserspiel und ein kleines Häuschen mit Gastronomie, ein Musikerplatz

Wir haben die Verantwortlichen zum Gespräch eingeladen:
Donnerstag 14. 08. 08, 17.30 Uhr
Treffpunkt: direkt vor dem Platz

Baustopp Jetzt - NEUE PLANUNG
STARGARDER STRASSE 26/27 - ECKE DUNCKER STR.
STÄDTISCHER PLATZ ODER GRÜN- NUTZ- SPIELFLÄCHE?
Gespräch zwischen Bürgern und Verantwortlichen Eingeladen sind:
Frau Kohlert (Bauleiterin, Amt für Umwelt und Natur), Herr Schläger (Stellv. Amtsleiter Amt für Umwelt und Natur), Garten Rosa Rose, Garten Laskerwiesen
Landschaftsarchitekten sind ganz besonders willkommen! Bitte gebt uns ein Feedback, ob ihr kommen und wie ihr euch einbringen könnt (Tische, Stühle, Papier und Farben, Essen, Getränke und Aktionsgelder).

WIR KÖNNEN AUCH GRÜNER
Bürger planen, bauen und pflegen
Tel.:444 86 90, gruen-vernetzt@gmx.de
www.wir-koennen-auch-Gruener.de

4 Kommentare:

Jo Stocker
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Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg aus der Ferne!

Kai von Kröcher
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Aus einem Interview mit der deutschen Band S.Y.P.H., die 1980 mit ihrem Debüt einen Meilenstein neuerer deutscher Musik schufen:

Euer Song «Zurück zum Beton» richtete sich gegen Naturliebhaberei und bestand auf Künstlichkeit als Wert. Wie ist der entstanden?

Rag: Der Deutsche Herbst war geprägt von Parka tragenden Späthippies, Leuten, die mit Deep Purple, Jethro Tull, Genesis und Yes und sowas zu kämpfen hatten. Die Grünen und die Hausbesetzungen fingen an. Es gab die Bewegung «Atomkraft? Nein danke!» und die beinhaltet natürlich die Idee «Zurück zur Natur». Das geht zurück auf den Philosophen Rousseau.

Erst Glasbausteine, dann Beton
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Erst Glasbausteine, dann Beton
Foto: S.Y.P.H.
Am Anfang heißt es: «Ich glaub, ich träume, ich seh' nur Bäume.» Die Realität sah aber anders aus: Wir kamen ja aus Solingen. Da sieht man Parkhäuser, Industriebauten und graue Wände. Man fühlte sich in einer hässlichen Umwelt aufwachsend.

Ich habe einfach diesen Gedanken ins Gegenteil verkehrt, um zu provozieren, was aber nicht heißt, dass ich die eigentliche Grundidee verneine. Die eigentliche Botschaft ist: Zurück zur Natur wäre die Lösung. Es ist schon etwas Romantisches da drin, ich hatte auch Vorlieben für Donovan. Ich würde mich aber nicht als Hippie bezeichnen, das war ich nie.

Anke
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"Bild vergrößern". Die Betonfee war schon mal hier im Blog. Mit Textblatt (kann ja kein Mensch lesen)

Kai von Kröcher
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Also, ich kann mich nur erinnern an die Zeilen:

Ich glaub, ich träume
Ich seh nur Bäume
Zurück zum Beton
Zurück zum Beton Zurück zur U-Bahn
Zurück zum Beton