30 März 2007

Kunstveredelung



In der Arbeit mit Apfelbäumen wird nicht die Wechselbeziehung Natur / Kultur veranschaulicht, sondern die heutige Naturerfahrung als rein kulturell vermittelte behauptet, sagt Wilhelm Gockner über die Arbeit des österreichischen Künstlers Klaus Mosettig
In dieser Arbeit wird die Veredelung eingesetzt, um verschiedene Apfelsorten, einer thematischen Ordnung entsprechend, mit einander in Beziehung zu setzen. So besteht z.B. ein Baum nur aus Sorten, die nach Frauennamen benannt sind, ein anderer aus Städte- und Ländernamen etc. Beispiel: Auf die Grundsorte Jungfernapfel wurden die weiteren Sorten Kirstin, Cathy, Paulared, Doris, Elise, Ingrid, Carmenrenette und Ivette im Kopulierverfahren veredelt.
Auch die Arbeit mit den bergbauenden Ameisen verdeutlicht Mosettigs Skulpurbegriff, meint auch vvork

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