08 Oktober 2008

Vorlesen

Es war ja so, dass ich dachte, man könnte seine Lieblingsgeschichte aus "Begegnungen im Blumenladen" von Wolf Klein von Zeit zu Zeit im Blog vorlesen. Jeder der vorbeikäme und Lust hätte seine Geschichte daraus zu lesen, könnte das tun. Vielleicht so:
...........................................................................
Wolf Klein. Begegnungen im Blumenladen.
Heute: U-Bahnsteig Möckernbrücke. Donnerstag, 18.16 // Leser: Anke








...........................................................................


Das habe ich dann Wolf geschickt, weil ich nicht wusste, ob die Idee wirklich gut war. Wolf meinte das wäre ja süß. Da wusste ich, dass die Idee doof war. Er meinte, er fände diese kleinen Schnipsel im Kulturradio gut, von denen ich jetzt vergessen habe, wie sie heißen, kleine 45 Sekunden Hörspiele. Und für die Mini-Begegnungen auf dem U-Bahnsteig Möckernbrücke könnte er sich auch so etwas vorstellen. Man würde einen Zug hören wie er einfährt, die Türen würden sich öffnen, die Geschichte würde gelesen, 'Zurückbleiben Bitte' und der Zug würde wieder abfahren. Das habe ich dann versucht umzusetzen und es klang so:
...........................................................................
Wolf Klein. Begegnungen im Blumenladen. U-Bahnsteig Möckernbrücke. Donnerstag, 18.16








...........................................................................


Aber das war nur ein Test, denn im Grunde machen wechselnde Leser auf dem U-Bahnsteig Möckernbrücke keinen Sinn mehr. Das wäre nur verwirrend. Vor den U-Bahn Geräuschen müsste jetzt der Autor selber lesen, habe ich Wolf mit dem Link zu dem freien Audioprogramm geschrieben. Er hat aber nicht geantwortet. Später meinte er, er hätte schon länger vorher über die Lesensache nachgedacht und hätte auch vor, sich ein Mikro zu kaufen. Jetzt hat Wolf sich ein Mikro gekauft. Schön nicht?

4 Kommentare:

Wolf
__

Und er hat sich nicht nur ein Mikro gekauft. Weil das alles natürlich wieder nicht so einfach ist, hat er sich heute auch noch das Anwenderhandbuch für das Audioprogramm gekauft. Damit er kapiert, wie man die Aufnahmen macht. So dass man auch was hört. Und auf dem Nachhauseweg musste er dann 'nen Riesenumweg fahren weil die Straße abgesperrt war und hundertzwanzig Polizisten in der Commerzbank nach 'ner Bombe suchten, die vermutlich einer von der Dresdner Bank reingelegt hatte. Der Koffer mit der Bombe war dann aber nur 'ne Attrappe. Die Zeiten werden härter.

W.
__

Die Dinger heißen übrigens Wurfsendung. Und das Radio heißt Deutschlandradio Kultur.

h
__

Ich verstehe nicht ganz: kann man die Experimente von Anke anhören? Und wenn ja, wie?

Anke
__

Ja, da sind so kleine Abspielgeräte, aber wenn du die nicht siehst, kannst du natürlich auch nichts hören. Wahrscheinlich musst du irgendein Flash Browser plugin updaten. ich schick dir die Töne per mail.