10 November 2008

Stadtbauern


MyFarm, Garten und Korb

Spin farming ist der Begriff für intensive Landwirtschaft auf mehreren kleinen urbanen Flächen verteilt. Wally und Gail sind Stadtbauern in Saskatoon, Canada, die das Gemüse in ca 25 kleinen Hinterhof- und Brachflächen in der Stadt anbauen und dann verkaufen. Wenn man in San Francisco einen Hinterhof hat, kann man myFarm beauftragen dort das Gemüse für den Eigenverbrauch anzubauen. "We offer Boxes in two sizes. Full Box - $35 per week – Good for two people or small family Half Box - $25 per week – Good for one person". Das wird auch nochmal bei farmblogger erklärt. meint auch Reto

2 Kommentare:

MAZ
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Also, das MyFarm-Projekt finde ich echt cool, da die versuchen die Leute mit einzubeziehen und ein Gruppengefühl aufzubauen bzw Stadtbewohner zu vernetzen (falls das klappt). Die Idee von einer Dezentralen Farm finde ich interessant, obwohl ich selber eher für die Förderung von Wildpflanzen in Städten bin. Ich frage mich nur, wer für die Kosten des Gartenumbaus aufkommen muß?

Bei Spin farming bin ich echt skeptisch. Was wollen die eigentlich? Das ist sowas wie "How to do a Schrebergarten" und dann wollen sie Infomaterial und Geräte verkaufen mit dem Argument: "make it possible to gross $50,000+ from a half- acre" ... das erinnert mich so an diese Aushänge in Supermärkten nach dem Prinzip: Wollen sie nicht auch bequem von zu Hause bis zu 1650€ in der Woche verdienen?
Aber vielleicht ist diese Art von Verkaufsargument in den Staaten üblich ... mich machts stutzig.

Anke
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Stimmt. mir hatte bei Spin farming nicht gefallen, dass die Bewirtschaftung so intensiv ist, und hatte auch keinen richtigen Zugang gefunden. So Selbstversorgerprojekte wie myfarm sind einem da näher.